Um die lange Fahrzeit etwas aufzuteilen, sind wir am Freitag nach der Arbeit knapp zweieinhalb Stunden bis nach Oakridge gefahren, um dort zu übernachten. Als wir ankamen, war es wieder mal schon recht spät, so dass wir an diesem Abend nur noch einen kleinen Ausflug zum Willamette River gemacht haben. Hier ist der Fluss kaum wiederzuerkennen und eher ein größerer Bach als der Fluss, den man in Portland kennt.
Tags drauf sind wir schon sehr früh in Richtung Crater Lake aufgebrochen, da es von Oakridge immer noch ca. eineinhalb Stunden bis zum See sind. Der gesamte Weg führt mitten durchs Nirgendwo und es gibt nur eine etwas größere Ortschaft, die aber auch nur aus ein paar wenigen Häusern und Geschäften direkt an der Straße besteht. Gegen Ende der Strecke biegt man auf eine schnurgerade Straße, die im Horizont zu verschwinden scheint, so wie man es aus Filmen kennt.
Ein Teilstück der Straße, die einmal um den Krater herumführt, war wegen Bauarbeiten gesperrt, so dass wir erst die Ostroute bis zum höchst gelegenen Aussichtspunkt genommen habe. Von dort hatten wir einen super Ausblick über den gesamten See und konnten sogar den schneebedeckten Mount McLoughlin in der Ferne sehen. Mit Zwischenstopps an einem weiteren Aussichtspunkt haben wir uns dann auf die Westseite begeben. Dort haben wir am Aussichtspunkt direkt bei Wizard Island, der Insel im Krater und selbst ein kleiner Krater, gehalten und eine kleine Wanderung zur Watchman Observation Station gemacht. Oben haben wir unsere Mittagspause gemacht, etwas gegessen und die Aussicht genossen.












Nächster und letzter Stopp unserer Tour war das Rim Village, eine kleine Ansammlung an Gebäuden mit Touristeninfo, Café, Hotel und Souvenir Shop. Da dort aber Unmengen an Menschen waren und Niklas mittlerweile reif für den Mittagsschlaf, sind wir nach wenigen Minuten wieder abgereist in Richtung Hotel. Abends waren wir mehr durch Zufall noch in der hiesigen Fischaufzucht. Neben Becken mit allerlei Forellen gab es hier noch ein kleines Museum mit allen in Oregon heimischen Tieren und ein Becken mit riesigen (über 2m) Stören. Dafür das alles umsonst war, hat sich der kleine Abstecher wirklich gelohnt.


Nachdem wir am nächsten Tag ausgecheckt und in einem heimeligen Diner gefrühstückt hatten, sind wir bis zum Dexter Reservoir gefahren und haben noch ein paar Stunden mit Planschen und SUP-Fahren verbracht, bevor wir wieder zurück nach Portland gefahren sind.
