Über den 4ten Juli, dem Unabhängigkeitstag und dem Feiertag schlechthin in den USA, hatten wir ein verlängertes Wochenende. Als wir ein Hotel buchen wollten, war leider so gut wie alles schon ausgebucht oder total überteuert. Am Ende haben wir uns für das günstigste Hotel am Meer entschieden und sind in Waldport gelandet.
Auf dem Hinweg haben wir einen Zwischenstopp am Ona Beach eingelegt, wo ein kleiner Fluss ins Meer fließt. Ein super Abenteuerspielplatz, an dem wir uns mehrere Stunden aufgehalten haben, um am Wasser zu spielen. Dabei lag die ganze Zeit über ein leichter Nebel aus der Gischt über dem Strand. Nach einem kleinen Snack haben wir uns wieder auf den Weg zu unserem Hotel gemacht. Selbiges war eher rustikal und etwas heruntergekommen. Hat aber seinen Dienst getan. Beim Einchecken haben wir erfahren, dass es ein Feuerwerk am Abend vor dem 4ten Juli geben würde. Direkt gegenüber von unserem Hotel auf der anderen Seite des Flusses.



Abends kam dann gefühlt die ganze Stadt an dem Strand vor unserem Hotel zusammen. Alle hatten Grills und kleine Feuerschalen und jede Menge zu Essen dabei. Von unserem Hotel gab es Hotdogs an einem Stand, mit denen wir uns es auf einer Decke gemütlich gemacht haben. Niklas ist leider schon vor dem eigentlichen Feuerwerk müde geworden und wollte ins Bett. Wir haben noch etwas hinausgezögert. So konnte er, als es anfing dunkel zu werden, noch den Privatleuten bei ihren kleinen Feuerwerken zusehen.



Am nächsten Tag sollte das Wetter erst nachmittags gut werden, so dass wir uns spontan entschieden, noch einmal ins Aquarium in Newport zu fahren in dem wir bei einem früheren Besuch schon waren. Nach dem Mittagessen haben wir Niklas hingelegt und uns zu zweit auf den Weg zum Paddeln im Lint Slough, einem kleinen ruhigen Seitenarm des Alsea River, gemacht.
Wir musste erst etwas suchen, bis wir einen geeigneten Ort gefunden haben um unser Boot ins Wasser zu lassen. An der Bootsrampe war es so windig, dass wir lieber etwas geschützter starten wollten. Nach ca. 20 Minuten paddeln versperrte uns allerdings ein umgefallener Baum den Weiterweg, so dass wir notgedrungen umdrehen mussten. Als wir nach nicht mal einer Stunde wieder am Ausgangspunkt waren, entschieden wir uns spontan dazu, über den Fluss direkt an den Strand vor unserem Hotel zu paddeln. Die Wellen und der Wind machten uns zwar anfangs schwer zu schaffen, dafür haben wir aber Seehunde gesehen, die uns beobachtete haben.





Am letzten Tag unseres kurzen Ausflugs sind wir wieder erst ein Stück gefahren und haben dann wieder Halt am Meer gemacht. Diesmal am Seal Rock, bei dem man tatsächlich auch Robben sehen konnte. Wie an vielen Orten in den USA, waren auch hier ein paar Volontäre vor Ort. Durch deren Teleskope konnten wir Robben, Pelikane und Kormorane beobachten. An diesem Strand gibt es auch eine Menge Gezeitentümpel (Tide Pools), kleine Becken, die bei Flut mit Meerwasser gefüllt werden und dieses bei Ebbe behalten. Wir konnten darin alle möglichen Meeresbewohner beobachten. Leider waren wir für den immer stärker werdenden Wind nicht richtig angezogen und mussten deshalb wieder zurück zum Auto und nach Hause.








Hallo ihr, … Die Fotos vom „Ona Beach“ erinnern etwas an die flachen Strände der Nordsee in Dänemark. – Hauptsache ihr hattet Spaß.
L.G. Ka. & A.