Ein Ausflug nach Seattle stand schon lange auf unserer Liste. Bisher gab es aber noch genug andere Dinge zu sehen oder das Wetter war einfach nicht gut genug. An einem verlängerten Wochenende war es dann aber endlich so weit. Der ursprüngliche Plan sah vor, mit dem Zug nach Seattle zu fahren da die Fahrt dorthin sehr schön sein soll. Wegen des ganzen Gepäcks sind wir dann wieder davon abgerückt und haben am Ende doch das Auto genommen.


Als wir in Seattle ankamen, war es schon recht spät, so dass wir direkt ins Hotel gefahren sind und danach nur nochmal schnell zu Fuß losgezogen sind, um etwas zu essen. Meine Kollegen hatten mich schon vorgewarnt, dass sich Seattle mehr nach einer US-Großstadt anfühlt als Portland und auch um einiges teurer ist. Jedes Hotel in Seattle verlangt zusätzlich zu den eigentlichen Übernachtungskosten noch Parkgebühren. Bei uns waren das fast 50$ pro Tag! Und überall auch nur mit Parkservice, wo man den Schlüssel abgibt und ein Mitarbeiter den Wagen parkt. Das dauert natürlich ewig, wenn mehrere Leute warten.
Für den nächsten Tag hatten wir zwar eine Menge Pläne, aber am Ende hat alles nicht so geklappt, wie wir uns das vorgestellt hatten. Morgens sind wir pünktlich losgekommen und als erstes ins Aquarium gegangen. Das hat uns nicht ganz überzeugt, da es ziemlich klein, teuer und die Laufwege verwirrend waren. Das Aquarium ist in drei Gebäude aufgeteilt und nach dem zweiten war es schon recht spät, so dass wir uns entschieden das letzte Gebäude erst mal auszulassen und erst essen zu gehen. Dafür wollten wir auf den Pike Place Market gehen. Ich weiß nicht, ob es an dem langen Wochenende lag oder immer so ist, allerdings war der Markt total überfüllt. Mit Kinderwagen war es eine Tortur durch die engen überfüllten Gänge zu kommen. An den Restaurants standen die Leuten draußen Schlange und haben auf einen Sitzplatz gewartet. Das sieht man hier in den USA zwar öfter mal, aber hier war es wirklich extrem. Unsere Stimmung sackte erst mal auf den Tiefpunkt. Wir sind dann kurzum geflüchtet und haben uns am Pier etwas zu essen gesucht.






Fähre gefahren sind. Aber das wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht. Nach der Rundfahrt, bei der wir eine super Stadtkulisse mit Mt Rainier im Hintergrund zu Gesicht bekamen, haben wir uns nur noch eine Pizza geholt und dann wieder ins Hotel begeben.
Für den nächsten Tag war schlechtes Wetter und Regen vorhergesagt, so dass wir uns dazu entschieden, nicht mehr zu Fuß loszugehen, sondern mit der Auto-Fähre auf die andere Seite des Sounds überzusetzen und dann den Heimweg anzutreten. Auch wenn wir nicht alles gesehen haben, war es doch die richtige Entscheidung, da es noch auf der Fähre anfing zu regnen. Seattle ist ja nicht so weit von uns entfernt, so dass wir sicher nochmal wiederkommen werden, um uns den Rest anzusehen. Allerdings hat mir Olympia wesentlich besser gefallen. Seattle hat mich wieder daran erinnert, warum Großstädte nicht Meins sind.




Danke für die ausführliche Beschreibung Eurer Tour! Wir haben auch schon etwas von Seattle gesehen, wenn auch nur im Fernsehen: Das Fußballstadion:)
Hallo ihr, … wir machen uns im Urlaub zuvor auch Notizen, was vor Ort sehenswert oder interessant wäre. – Allerdings entscheiden wir uns dann nach Lust und Laune für nur einen Teil davon und haben nicht den Anspruch, alles gesehen haben zu müssen. Relaxen ist das Ziel und nicht ein Marathon. – Übrigens sind zugepflasterte Großstädte ohne viel Grün auch nicht unser Ding. Zum Wochenende ( 27./28.06. ) sollen es in Mittel- und Süddeutschland 35° bis 39° C werden. Wir sind froh an der Ostsee zu wohnen. Bei uns dann wohl „nur“ 31° C ??? – Wir überlegen trotzdem schon, ob wir dann draußen in unserem „Waldgarten“ unter Buchen- und Walnussbaum schlafen werden ? … L.G. Ka. & A.