Die Camping Saison ist gerade in vollem Gange und es ist schwer kurzfristig überhaupt noch etwas Freies zu finden. Glücklicherweise konnten wir noch einen Platz auf dem Camp Creek Camp Ground direkt am Bach ergattern. Der Zeltplatz hatte noch weniger Sanitäreinrichtungen zu bieten als unser letzter und war nur mit wenigen Plums-Klos ausgestattet.
Abgesehen von frechen Streifenhörnchen, die das Essen direkt vom Tisch geholt haben, wurden wir von der Tierwelt weitestgehend verschont. Erfreulicherweise haben wir auch keinen einzigen Mückenstich abbekommen. Am ersten Abend haben wir uns kurz bei unseren Nachbarn unbeliebt gemacht, weil wir die Feuer-Verbots Schilder (vorübergehend wegen Trockenheit) übersehen haben und glatt ein Feuer zum Grillen angezündet haben. Die freundliche Platzwartin hat uns aber verziehen und die Würstchen waren zum Glück auch schon fertig, bevor sie kam und wir das Feuer löschen mussten.


Am nächsten Tag haben wir einen Ausflug zum Trillium Lake gemacht. Obwohl wir sehr früh unterwegs waren, war der Parkplatz schon ziemlich voll. Es strömten trotzdem den ganzen Tag über immer noch mehr Leute zum See. Auf dem kleinen „Strand“-Streifen saß man Mann an Maus und der See war mit Booten und SUPs überfüllt. Dafür entschädigt einen aber die unglaubliche Aussicht auf den Mt. Hood. Kein Wunder, dass der See so beliebt ist. Nachdem wir alle reihum eine Runde mit dem SUP um den See gefahren sind, hat auch Niklas, nach einem kurzen Mittagsschlaf am See, eine kleine Runde auf dem See gedreht.




Bevor wir zu unserem Campingplatz zurückfuhren, haben wir noch einen Abstecher zur Timberline Lodge gemacht. Die Lodge ist das Zentrum des Timberline Skigebiets, einem von drei Skigebieten hier am Mt. Hood und ebenfalls Ausgangspunkt für die Besteigung. Da das Café bereits geschlossen war, fuhren wir nach einer kleinen Besichtigungsrunde wieder zurück zum Campingplatz und am nächsten Tag wieder zurück nach Portland.
