Klettern im Smith Rock State Park

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Unser erster Besuch im Smith Rock State Park ist nun schon ein halbes Jahr her. Zeit den Park noch einmal zu besuchen. Diesmal im Sommer und zum Klettern. Wir kamen leider am ersten Tag direkt in der größten Mittagshitze an. Im Canyon hatte ich auch keinen richtigen Internet Empfang, um zu schauen, wo es ein paar einfache Routen gibt. Deshalb mussten wir uns die Routen nach Gefühl aussuchen. Die ersten Routen lagen direkt in der Sonne, so dass wir uns nach drei Routen entschieden, auf die andere Flussseite zu gehen, wo wir ein paar Routen im Schatten entdeckt hatten. Nach so langer Zeit mal wieder klettern zu gehen war echt super. Auch wenn die einfachen Routen hier im Smith Rock recht rar gesät sind.

Nachdem wir unser Hotel bezogen hatten, haben wir noch einen Abstecher zum Lava Butte gemacht. Auch dort waren wir schon mal im Winter und bei Schnee. Jetzt alles noch mal im Sommer zu sehen war sehr interessant. Zu guter Letzt, ließen wir den anstrengenden und heißen Tag in einem Biergarten in Bend ausklingen.

Am Zweiten Tag stand vormittags wieder Klettern auf dem Programm. Diesmal hatte ich mich vorher im Internet schlau gemacht, wo ein paar einfache Routen zu finden sind. Leider hatte ich dabei ein kleines Detail übersehen. Die Routen die ich ausgesucht hatte, waren alle samt keine Sportkletter-Routen, sondern zum selbst absichern. Dadurch haben wir recht viel Zeit vertan und in Anbetracht der schon fortgeschrittenen Zeit entschieden, nochmal zum gleichen Platz zu gehen an dem wir gestern Nachmittag schon waren, um noch die anderen Routen zu klettern, die wir gestern nicht mehr machen konnten.

Um für etwas Abwechselung zu sorgen, ging es nach dem Klettern noch paddeln auf dem Lake Billy Chinook. Ähnlich wie beim Lake Powell liegt der See in einer Schlucht. Man kann sich während der gesamten Anfahrt gar nicht vorstellen, wo in der Nähe ein großer See sein soll, bis man direkt davorsteht. Wir haben unsere Boote in der recht windgeschützten Day-Use Area aufgebaut und erst auf dem Wasser gemerkt, wie windig es eigentlich ist. Die geplante Fahrtrichtung war ungünstiger Weise auch noch anfangs mit dem Wind. Wir sind also in 15 Minuten nur so über den See geflogen, bis wir entschieden haben lieber umzudrehen und haben dann gut eine Stunde damit verbraucht gegen den Wind wieder zurück zu paddeln. Bei den stärkeren Böen waren wir froh, wenn wir auf der gleichen Stelle bleiben konnten und nicht zurück geweht wurden.

Während unserem dreitägigen Ausflug haben wir außerdem zu zweit noch die South Sister bestiegen, doch dazu mehr in einem separaten Beitrag.

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