Canyonlands – und Arches National Park

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Die letzten noch vor Abreise gelplanten Stopps unseres Roadtrips waren der Canyonlands – und der Arches National Park. Beide direkt neben Moab gelegen. Wie die Namen schon suggerieren, gab es in dem einen wieder Canyons und in dem anderen von uns spaßeshalber „Ärsche“ genannte natürliche Stein-Bögen zu bestaunen.

Sedona – Slide Rock – Grand Canyon Canyonlands

Der Canyonlands National Park ist in zwei Bereiche geteilt. Wir haben nur den oberen Bereich „Island in the Sky“ genannt, der der bekanntere von beiden ist, besucht. Der Eingang zum unteren Bereich „The Needles“ war über eine Stunde Autofahrt von Moab entfernt.

Obwohl wir schon recht früh unterwegs waren, mussten wir doch ein ganz paar Minuten am Eingang anstehen. Wie schon bei anderen Parks, gab es vor dem Eingang Schilder, die angezeigt haben wie lange man ab dem Schild noch circa warten muss. Nach einem kurzen Stopp im Besucherzentrum, dem einzigen Ort im oberen Teil des Parks mit Klos (wenn auch nur Plums-Klos), gingen wir zu Fuß zum ersten Aussichtspunkt „Shafer Canyon Overlook“.

Eigentlich hatte ich nach dem Grand Canyon gar nicht mehr allzu viel erwartet. In den letzten Tagen hatten wir auch schon den einen oder anderen Canyon gesehen. Allerdings fand ich den Ausblick hier beeindruckender als beim Grand Canyon. Vielleicht lag es an den schneebedeckten Bergen im Hintergrund oder dem Weg, der nicht total überlaufen war.

Nach einer längeren Pause haben wir noch ein paar andere Aussichtspunkte im Park angefahren. Die lagen alle mehr oder weniger direkt an der Straße, so dass man nicht allzu weit laufen musste. Ein Teil der Straße war leider wegen Reparatur-Arbeiten gesperrt, so dass wir leider nicht alles gesehen haben, bevor wir wieder zurück nach Moab fuhren. Auf dem Rückweg konnten wir noch die riesige Schlange an Autos beim Arches National Park bewundern und nahmen uns vor, am nächsten Morgen besonders pünktlich und früh am Eingang zu sein.

Arches

Im Arches National Park soll es über 2000 Stein-Bögen von mindestens 90cm Durchmesser geben. Die größte Dichte an natürlichen Stein-Bögen in der Welt. Wir hatten natürlich nicht genug Zeit, um uns alle 2000 anzuschauen. Zwei der bekanntesten haben wir immerhin geschafft und noch zwei oder drei vom Auto aus in der Ferne gesehen.

Ohne größeres Anstehen am Eingang sind wir gleich zu dem Highlight im Park gefahren. Dem „Delicate Arch“. Die Wanderung zum Bogen dauert ca. eine Stunde. Niklas hat einen guten Teil davon selbst zu Fuß zurückgelegt und immer wieder Begeisterung für sein Outfit geerntet. Nach einem kurzen Anmarsch läuft man die ganze Zeit über die Felsen, am Ende teils über recht enge und abschüssige Wege, ohne den „Delicate Arch“ zu sehen, bis man plötzlich direkt davorsteht. Ein wirklich schöner Anblick, leider mit ziemlich vielen Leuten auf engem Raum.

Der zweite Bogen „Sand Dune Arch“ war zwar wesentlich kleiner und unspektakulärer, allerdings ist er auch in 15 Minuten vom Parkplatz zu erreichen, liegt versteckt zwischen den Felsen und ist von lauter Sand umgeben, was Niklas wesentlich besser gefallen hat. Nach einer kleinen Snackpause und etwas buddeln im Sand ging es auch schon wieder zurück Richtung Auto. Vor uns lag noch eine etwas längere Fahrt bis kurz vor Salt Lake City.

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