Um den Rückweg nach Portland so kurz und angenehm wie möglich zu gestalten, hatten wir mehrere Möglichkeiten in Betracht gezogen. Unter anderem einmal alle zusammen 12 Stunden im Auto die Nacht durchzufahren. Da wir aber noch ein paar Tage übrig hatten, die wir nicht verschwenden wollten, haben wir uns aber schlussendlich dazu entschlossen noch ein paar Orte auf dem Weg zu besuchen und so die Strecke bis Portland so gut wie möglich zu verkürzen.
Salt Lake City
Der Weg zurück führte uns unweigerlich an Salt Lake City vorbei. Also haben wir dort natürlich einen Zwischenstopp eingelegt. Auf dem Hinweg hielten wir zuerst bei bestem Wetter auf einem großen Spielplatz inmitten der super Bergkulisse. Leider war der Wasser-Teil des Spielplatzes um diese Jahreszeit noch nicht in Betrieb. Nach einem längeren Aufenthalt ging es weiter zu unserem Hotel in einem Vorort von Salt Lake City.
Nach dem Frühstück ging es weiter zum Aquarium, in dem wir den gesamten Vormittag verbrachten. Das war auch der einzige „wirkliche“ Stopp in der Stadt, die sich über ein riesiges Gebiet erstreckt. Über Mittag fuhren wir nämlich schon wieder weiter zu unserem nächsten Stopp.



Antelope Island
Die Highlights der Insel, die man über eine lange Brücke erreicht, sind „frei-lebende“ Bisons und tolle Ausblicke auf den Großen Salzsee, den Namensgeber von Salt Lake City. Die Bisons können sich zwar frei auf der Insel bewegen, aber nicht von ihr runter. Deswegen „frei-lebend“ nur in Anführungszeichen. Wir hatten das Glück sie direkt neben der Straße stehen zu sehen, Salzsee und Bergen im Hintergrund inklusive. Nur ein kleiner Teil der Straßen auf der Insel ist asphaltiert. Deswegen sind wir nur bis zu einer alten Farm, an der die asphaltierte Straße endete, gefahren, haben uns dort etwas umgesehen und sind danach wieder umgedreht.
Nach einer kleinen Mittagspause haben wir noch einen Aussichtspunkt, der über eine kurze Wanderung zu erreichen ist, angefahren. Obwohl es nicht viele Höhenmeter waren, war der Aufstieg in der Sonne ohne jeglichen Schatten trotzdem recht anstrengend und wir waren froh, als wir endlich oben waren und die Aussicht über den Salzsee genießen konnten.








Twin Falls und Boise
Nächster Stopp, diesmal in Idaho, war die Stadt Twin Falls. Obwohl es schon recht spät war, haben wir noch die Shoshone Falls besucht, die auch Niagarafälle des Westens genannt werden. Leider war sehr wenig Wasser im Fluss, so dass sie etwas kümmerlich aussahen. Aber man kann ja nicht alles haben. Später haben wir noch einen Bade-See neben den Wasserfällen besucht. Allerdings haben wir nicht mehr als den großen Zeh reingehalten.



Am letzten Tag unserer Reise waren wir morgens in der Shopping Mall von Twin Falls, wo es einen kleinen Zoo gibt, um noch etwas Zeit rumzubringen bis zum Mittagsschlaf von Niklas. Selbigen haben wir genutzt, um nach Boise weiterzufahren. Dort gab es zwar nichts Besonderes, aber die Stadt lag auf dem Weg und hat einen schönen Park. Wir sind noch ein bisschen im Park umhergewandert, waren im Fluss und Abendessen bevor wir uns über Nacht auf den Rückweg nach Portland gemacht haben. Von Boise aus waren es „nur“ noch sieben Stunden Fahrt, so dass wir gegen 4 Uhr morgens zurück daheim waren und alle nochmal eine Runde ins Bett gegangen sind.



