Nach dem wir an unserem ersten Tag in Bariloche ein bisschen die Gegend erkundet hatten, haben wir Abends das erste mal versucht, Empanadas (Kleine Teigtaschen aus Südamerika) selbst zu machen. Hat auch auf Anhieb ganz gut funktioniert. Ist auch nicht viel dabei, da es den Teig schon fertig zu kaufen gibt und man ihn nur noch füllen muss.
Bei der Planung der nächsten Tage wussten wir gar nicht richtig, wie uns geschieht. Die Wettervorhersage für die nächsten Tage zeigte NUR Sonne und tagsüber Temperaturen über 20 Grad.
Kannten wir gar nicht mehr.
Bariloche Tag 2
Die Fahrräder waren in super Zustand, womit unserer Runde, dem Circuito Chico, durch den National Park Llao-Llao nichts mehr im Wege stand. Mal abgesehen von den 27 km Auf und Ab, teils über sandige Schotterpisten, teils auf asphaltierten Straßen. Berg hoch war es, teils auch wegen der Temperaturen und der ungewohnten Belastung, streckenweise ziemlich anstrengend.
Abgesehen vom radeln, machten wir noch zwei kurzen Abstecher. Den ersten zu einem Aussichtspunkt und den zweiten zueinem Strand. Bei zweiterem kam es mir vor, als wären wir in Neuseeland gelandet. Es war so warm, ja gerade zu heiß, das man es in der Sonne kaum ausgehalten hat und man konnte sogar ins Wasser gehen! Also ich nur bis zu den Füssen… Und im Hintergrund lagen die schneebedeckten Berge. Einfach traumhaft! Leider konnten wir nur kurz bleiben, denn wir mussten weiter um die Fahrräder wieder abzugeben.
Fünf Stunden später, jetzt wieder ohne Fahrräder, haben wir noch einen nahen Aussichtsberg bestiegen. Wenn man schon mal in der Nähe ist, muss man die Chance ja direkt nutzen. Die Kraxelei war ziemlich staubig und steil, aber wir wurden mit einer tollen Rundumsicht auf die Seenlandschaft um Bariloche belohnt.
Bariloche Tag 3
Der Aufstieg zum (kostenlosen) Campingplatz am Refugio Frey war recht angenehm. Stellenweise kamen wir uns fast wie im Dschungel vor, da der Weg vom Bambusartigen Gewächsen gesäumt war. Gegen Ende wurde es dann nochmal ziemlich steil und staubig für uns aber mittlerweile kein Problem mehr 🙂
Bariloche Tag 4
Von den ersten Sonnenstrahlen geweckt, blieben wir noch recht lang im kuschligen Zelt liegen. Außer zum nächsten Campingplatz abzusteigen hatten wir heute nicht viel vor. Nach dem Frühstück sind wir noch ein paar Meter höher zu einem der Aussichtspunkte gestiegen. Auf dem Rückweg konnte ich es mir dann einfach nicht entgehen lassen, ein bisschen in den Granit-Felsen herumzuklettern. Das Gebiet um das Refugio Frey ist ziemlich berühmt für seine tollen Kletterrouten. Schade nur, dass wir unsere Ausrüstung nicht dabei hatten.
Um zwölf waren wir erst mit dem Zeltabbau fertig und bereit für den Abstieg, aber wir wollten den Tag ja betont ruhig gestalten. Auf dem Weg nach unten kamen uns schon die ersten Tagestouristen, Biancas neue Feindbilder, entgegen. Am nächsten Cmpingplatz angekommen, traf uns fast der Schlag. Pro Person sollten wir umgerechnet 8 Euro pro Person bezahlen. Auf dem nächsten sogar 10 Euro. Da unser Hostel nur 12 Euro pro Nacht kostet, sind wir spontan schon eine Nacht früher wieder nach Bariloche zurück gefahren.
Die nächsten Tage in Bariloche
