9.2.2010 El Calafate
Nachdem ich gut angekommen bin, war ich gleich mal im Supermarkt die Vorräte aufstocken. War teilweise auch erstaunlich billig. UND! es gab keine Tüten. Der einzige Ort in ganz Argentinien wo es keine Plastiktüten gibt.. Sehr komisch 🙂
10.2.2010 Laguna Nimez
Heute war ich an der Laguna Nimez, direkt in Calafate. Dort gabs Flamingos und alle mäglichen anderen Fluggetiere. Eine Tour zum Perito Moreno Gletscher hab ich heute auch gleich noch gebucht.
11.2.2010 Los Glaciares Sur
Um 8:30h ging es los zum Gletscher. Erst haben wir noch auf einer Estancia gehalten wo es ein kleines Guanako und Vikunjas gab. Kurze Busfahrt später, gings dann rauf auf ein Boot und direkt vor dei Gletscherwand, die bis zu 70m hoch ist. Der Ende des Ausflugs war dann an einem Aussichtspunkt. War echt Wahnsinn. Es hat wieder die ganze Zeit gedonnert ohne Ende und Stücke sind ins Wasser gestürzt. Plötzlich rief es „Hallo Christoph“, da hab ich doch glatt die Holländerin mit der ich in Puerto Natales im Hostel war wieder getroffen. Ein Ticket nach Chalten hab ich auch noch erstanden.





12.2.2010 Los Glaciares Norte
Der erste Bus in dem wir saßen war erstmal kaputt. Die Tür ging net mehr zu. Bei der Ankunft gabs es gleich eine Einführung von den Parkaufsehern. Der Park ist zwar nicht so groß wie Torres del Paine, aber dafür umsonst. Ich musste aber auch recht schnell feststellen, daß alle Lebensmittel teils doppelt so teuer wie in den anderen Städten sind. El Calafate ist ein echt winziger Ort. Wiedergetroffen hab ich auch die Holländerin, Gale und Ruud mit dem ich in Calafate im Hostel war. Als Ruud mich gesehen hat meinte er nur: „Bbbbbbbut your carrying all your stuff? Brave! Very brave of you!“ Ich hab dann noch schnell alle meine Vorräte aufgestockt, und dann direkt los. Hier ist leider kein Rundweg, sondern man kommt mehr oder weniger immer wieder in Chalten vorbei. Auch net schlecht, da ich net so viel zu Essen mitnehmen muss. Allerdings hat dadurch alles einen Tagesausflugs Charakter und das Abenteuer fehlt 🙂 Ich habe auch nur 2h bis zum Campingplatz gebraucht. Bin dann danach aber auch wieder zu einer von Christoph’s persönlichen Bergtouren aufgebrochen. Wie zu erwarten, ist es mal wieder alles andere als glatt gelaufen 🙂 War eher grenzwertig. Hoch gings wie immer noch ganz gut, aber runter natürlich nicht. Da es schon hochzus nicht direkt einen Weg gab, konnte ich ihn runterzus auch nicht mehr finden 🙂 Nach längerem Hin- und Herirren ohne größeren Erfolg bin ich´dann einfach durch nen kleines Bächlein runter. Ganz oben wars nur nen kleiner Rinnsal, wurde aber dann doch allmälich zu einem Bach und später zu einem kleinen reißenden Fluss. Hat sich aber wie immer gelohnt 🙂
13.2.2010 Los Glaciares Norte die Zweite
Wen habe ich heute getroffen? Genau.. Gale. Nach recht anstrengenden 700 Höchenmetern gabs heute die schönste Lagune des ganzen Ausflugs und das bei Sonnenschein. Ruud hab ich auch wieder aufm Campingplatz der direkt an einem See lag getroffen. Oh und nen Specht hab ich auf dem Weg auch noch erspäht.
14.2.2010 Los Glaciares Norte die Dritte
Heute war keine einzige Wolke am Himmel. Ich bin auch erst recht spät los und um 12h in Chalten angekommen, aber gleich weiter zu nem Camping etwas weiter weg. Auf dem Weg dorthin bin ich mehrmals bis über den Knöchel im Matsch versunken. Als ich über den größten Berg drüber war, hat es nur noch gewindet. Es hat auch die ganze Zeit nicht mehr aufgehört. Ich habe lange nicht mehr so gefroren. Abends wenn die Sonne weg ist, geht auch meistens der Wind weg, aber auch nur meistens. Ich habe dann meine „Windel-Weste“ angezogen und mich ins Zelt gesetzt.


15.2.2010 Los Glaciares Norte die Vierte
Als ich heute wie zu erwarten die Ommsen wieder getroffen habe, hat sie mich zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Dafür „musste“ ich aber auch fast 2h mit ihr reden 🙂 Und klein wie die Welt ist, habe ich auch das Ehepärchen aus Puerto Madryn wieder getroffen. Als es schon langsam anfing dunke zu werden, bin ich dann zu meinem Schlafplatz aufgebrochen. Ich habe mal kurz den Kopf zur Seite gedreht.. und als ich wieder zurück auf den Weg schaute, wurde mir schlagartig klar, waß ich grade gesehen habe. Keine 2m neben mir im Wald. Ein Puma.. ich wusste vor Schreck garnet was ich machen sollte. Und als sich der Baum neben dem Puma noch als ein weitere Puma entpuppte, wurde mir doch ein bischen unwohl. Ich habe dann in der einen Hosentasche nach meinem kleinen Messerchen gesucht und in der anderen nach der Kamera. Der größere von beiden ist dann auch noch aufgestanden! Da kam dann aber zum Glück jemand hinter mir und sie sind etwas weiter in den Wald abgehauen.
16.2.2010 Los Glaciares Norte die Letzte
Abgesehen vom Sonnenaufgang wars heute langweilig, da ich gewartet habe bis der Tag rumgeht 🙂




