Planung Nationalpark Tantauco
Anfahrt in den Park – Tag 1 (12.11.2015)
Das Refugio Chaiguaco war ganz anders als wir es uns vorgestellt hatten. Es gab Holz und einen Ofen, in dem man Feuer machen durfte und Liegeflächen für 8 Personen. Außerdem Tisch und Bänke. Hier konnte man sich aufwärmen. Da wir uns so beeilt hatten, waren wir schon 14.30 Uhr im Refugio und verbrachten den Rest des Tages mit Lesen, Rätseln, Sachen trocknen, Feuer nachlegen und Essen machen.
Da das Trinkwasser aus dem Fluss uns so rötlich erschien, beschlossen wir, es nicht zu trinken, sondern lieber das Regenwasser aufzufangen.




Tag 2
Das Refugio war wieder mit gleicher Ausstattung. Es gab sogar ein paar Matratzen. Die 7 Stunden, die wir noch bis zum Schlafen gehen hatten, verbrachten wir wieder wie am Tag zuvor. Aus Langeweile fing ich sogar an Holz zu hacken. (Draußen gab es eine Axt und einen Holzvorrat.)
Tag 3
Tag 4



Tag 5
An diesem Tag fühlte ich einfach nur HASS:
Am Refugio angekommen war all das schon fast wieder vergessen. Wir freuten uns einfach nur auf ein warmes Feuerchen, Essen, trockene Kleidung und Schlafen. Am Refugio war bereits ein anderes französisches Pärchen (ca. 50 Jahre alt). Die ersten Menschen nach 5 Tagen. Wir waren ein wenig enttäuscht, dass wir uns die Hütte nun mit jemandem teilen müssten, aber immerhin hatten sie schon Feuer gemacht 😉 Sie erzählten uns von dem Anschlag, der am 13.11. in Paris stattgefunden hatte. Da merkt man erstmal was ein paar Tage fernab jeglicher Zivilisation ausmachen. Man kriegt einfach nichts mehr von der Welt mit… Das kann man in diesem Fall positiv wie auch negativ sehen…
Tag 6
Von diesem Tag gibt es eigentlich nichts außergewöhnliches zu berichten. Es war die gleiche Strecke wie an Tag 2. Der Regen hatte aufgehört. Ja, es schien sogar den halben Tag die Sonne. Es gab keine Klettereien und wir machten ZWEI Pausen. Natürlich war alles immer noch ein bisschen nass, aber das machte uns nichts aus. Es schien, als wäre das meiste Wasser schon versickert. Außerdem stellten wir fest, dass die Wege der ersten beiden Etappen besser ausgebaut waren, mit Brücken und richtigen Wegen. Was für ein Luxus, der uns am Anfang gar nicht aufgefallen war.
Tag 7
I…In den Refugios…(am warmen Feuer) waren dann alle Strapazen des Tages wieder vergessen.
E…Einsamkeit: eine Woche einsame Wanderungen ohne einer Menschenseele zu begegnen (außer den Franzosen
B…Bleibende Erinnerung: Ob wegen des Wetters oder der Strapazen. Man wird sich immer daran erinnern.
E…Erlebnis und Abenteuer: Es war nicht nur ein Trekking-Park. Es war mehr!!! (Wenn auch für mich persönlich die Klettereien etwas zu viel waren)
Genug geschwafelt… Also am letzten Tag (18.11.2015) schliefen wir nochmal aus, liefen dann 2,5 Stunden bis zum Ausgangspunkt Campingplatz Chaiguata zurück wo auch schon unser Taxi auf uns wartete. Es war wieder der gleiche Parkranger vor Ort wie eine Woche zuvor, der doch etwas erleichtert wirkte, dass wir wieder zurück waren, was durch seine Worte „Ich war mir nicht sicher, ob ihr heute wieder aus dem Park kommt“ bestätigt wurde. Dann ging es wieder 3 Stunden nach Castro zurück.
