Eigentlich hatte ich ja gehofft, auf dem Flug von Addis Ababa zum Kilimandscharo Aiport meine beiden Begleiter auf dieser Reise direkt an der Kleidung zu erkennen. Dieser Gedanke stellte sich aber recht schnell als Trugschluss heraus, da so gut wie alle Passagiere Bergkleidung trugen.
Auf dem Kilimandscharo Airport angekommen, hieß es dann erstmal schwitzen (obwohl es erst relativ früh am Morgen war) und Anstehen fürs Visum. Für das Visum muss man hier erst das entsprechende Formular ausfüllen, dann an einem Schalter 50$ bezahlen, woraufhin man einen Quittung bekommt. Beim nächsten Schalter bekommt man dann im Tausch für die Quittung einen Stempel auf das Visum-Formular und weiter geht’s zum letzten Schalter. Dort muss man Fingerabdrücke hinterlassen und das Visum-Formular abgeben, um endlich einen kleinen Stempel in seinen Reisepass zu bekommen. Alles in allem hat es gut eine Stunde gedauert, bis diese bürokratische Hürde gemeistert war.
Am Ausgang des Flughafens wurde ich direkt von einem Mitarbeiter von Mauly Tours in Empfang genommen und fünf Minuten später trafen auch Sven und Karin ein. Zusammen wurden wir dann in unser Hotel (Parkview Inn) in Moshi gefahren. Die Zimmer waren soweit ok und es gaberstaunlicherweise keine einzige Mücke, so dass ich unser Moskitonetz gar nicht erst hätte mitnehmen müssen. Aber wer weiß das schon vorher… Oben auf dem Hotel gab es eine kleine Terrasse, von der aus man den wolkenverhangenen Kili bewundern konnte.
Nach einer kurzen Pause und einem noch kürzeren Mittagsschläfchen, ging es direkt zum Treffen mit unserem Guide Mike für die Mount Meru Tour. Gut eine halbe Stunde später war alles besprochen und wir haben uns wieder auf unsere Zimmer verzogen, um noch ein bisschen zu dösen und die Sachen für den nächsten Tag zu packen. Zum Abendessen haben wir uns dann noch einmal getroffen, um das erste Kilimandscharo Bier zu trinken. Dabei hatten wir einen schönen Ausblick auf den Kilimandscharo, da sich die Wolken mittlerweile verzogen hatten.
Kilimandscharo über Machame Route und Mt Meru – Erfahrungsbericht
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