Miriakamba Hut – Saddle Hut – Little Meru

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Aufstieg ↑
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Abstieg ↓
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Gehzeit
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Obwohl ich von der Anreise noch total müde war, konnte ich diese Nacht irgendwie nicht richtig schlafen. Das laute Knallen der Türen auf dem Gang hat dann sein Übriges dazu getan, so dass ich erst um zwölf Uhr eingeschlafen bin. Um sechs Uhr hieß es allerdings schon wieder Aufstehen. Dafür konnten wir einen tollen, wolkenlosen Sonnenaufgang über dem Kilimandscharo miterleben.

Zum Frühstück gab es heute das erste Mal Porridge (eine Art Haferbrei), den es von jetzt an jeden Morgen geben sollte. An einem anderen Tisch wurde dieses „leckere“ Essen treffend „die Rache der Engländer“ genannt. Der Rest des Frühstücks hat dann aber alles wieder gut gemacht und so ging es frisch gestärkt um 8:00 Uhr los zur nächsten Etappe.

Sonnenaufgang über dem Kili
Sonnenaufgang am Mount Meru
Diese Raben haben uns überall begleitet

Der erste Teil der Etappe heute besteht aus einer endlos erscheinenden Treppe für die wir gut 1,5 Stunden gebraucht haben. Aufgelockert wurde das Ganze nur durch gelegentliche Sichtungen von Affen und Rehen. Unzählige Treppen später, konnten man gut den Vegetationswechsel vom Regenwald zum Heide- und Moorland beobachten.

Hier ist der Regenwald zu Ende

Ohne Sonne und dem Wind, ohne die schützenden Bäume ausgesetzt, wurde es auch gleich merklich kälter. Allerdings haben wir die Saddle Hut, das Ziel unserer recht kurzen Etappe heute, dann doch recht schnell erreicht. Ich habe aber leider etwas zu lange gewartet, um mir etwas Wärmeres anzuziehen, so dass ich am Ende ziemlich gefroren habe. Die Sonne wollte sich auch bis zum Erreichen der Saddle Hut nicht mehr richtig zeigen.

Saddle Hut

Die Hütten sind in einem ähnlichen Zustand wie die Miriakamba Hütten, aber leicht feucht und recht kühl. Außerdem gibt es hier kein fließendes Wasser mehr. Da unsere Träger uns auf dem Weg nach Oben überholt hatten, konnten wir uns auch hier nach kurzem Warten mit frisch gerösteten Erdnüssen und Tee stärken. Nach einem kleinen Mittagsschläfchen im Schlafsack sind wir dann noch zu einer Akklimatisationstour auf den Little Meru Gipfle aufgebrochen. Dieser ist recht schnell erreicht, da die Tour hoch und zurück nur ca. 45-60 Minuten dauert.

Ich auf dem Little Meru

Auf dem Rückweg wurden wir aber mal wieder von einem kleinen Regenschauer überrascht und haben die letzten Meter halb rennend zurückgelegt. Die Sonne hat sich zwar noch mal vereinzelt gezeigt, aber es blieb eher bedeckt. Den Rest des Tages verbrachten wir wieder auf die von nun an übliche Art: Tee trinken und Popcorn essen -> Abendessen -> Besprechung des nächsten Tages -> Bett.

Kilimandscharo über Machame Route und Mt Meru – Erfahrungsbericht

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