Den Schlüssel für unser Haus haben wir über eine passwortgeschützte Box, die an unserer Haustür hing, erhalten. Am Tag des Einzugs haben wir dafür den Code zugeschickt bekommen und konnten sie so öffnen. Bei jeder Fahrt zum Haus habe ich so viel wie möglich von unserem Gepäck mitgenommen, da der Stauraum im Auto recht begrenzt war. Schon bei Ankunft hier in Portland hatten wir 6 große Reisetaschen mit dabei. Hier vor Ort sind neben Lebensmitteln auch noch ein paar andere Dinge mit hinzugekommen. Noch vor Einzug mussten wir Strom, Gas, Wasser und Müll auf uns ummelden. Deshalb lief die Heizung, die über eine zentrale Zeitschaltuhr gesteuert wird, schon als wir ankamen.
Am Abend vor unserem Auszug war das Apartment schon so leer, dass am nächsten Morgen alles, inklusive uns Dreien, ins Auto passte. Der Auszug war recht unspektakulär, abgesehen davon, dass wir bei der letzten Inspektion noch ein paar Dinge fanden, die Niklas versteckt und die wir schon länger gesucht hatten. Insgesamt haben wir 47 Nächte in unserem Apartment verbracht.


Am gleichen Tag, an dem wir ins neue Haus gezogen sind, wurden auch unsere lang ersehnten Sachen aus Deutschland geliefert. Da ich nicht extra Urlaub genommen hatte, mussten Niklas und Bianca diesen Part übernehmen. Hierfür hatten wir vom Umzugsunternehmen eine „Bingo-Liste“ bekommen. Jede Kiste hatte eine Nummer und wenn sie ins Haus getragen wurde, musste man auf der Liste die entsprechende Nummer abhaken, um sicherzustellen, dass alles da ist. Soweit es möglich war, hat Bianca den Möbelpackern gesagt in welches Zimmer sie die Kisten stellen sollen. Die haben dann die Kisten ausgepackt, alles auf den Boden gestellt und die Verpackung wieder mitgenommen. Unsere Schränke haben wir erst mal nicht auspacken lassen, da es im Haus so viele Einbauschränke gibt.





Parallel zum Umzugsunternehmen kam auch Shawni, unsere Umzugs-Assistentin, vorbei, um ein Abnahmeprotokoll anzufertigen. Sie hat dann auch gleich noch ein paar Mängel an unserem Haus entdeckt, die uns bei unserem Einzug nicht aufgefallen waren. Ein Rauchmelder hing von der Decke, ein Rohr vom Waschbecken leckte, eine Lüftung ging nicht und an den Wänden gab es ein paar Schönheitsmängel. Abgesehen vom leckenden Rohr alles nicht weiter tragisch. Sie hat sich dann mit der Wohnungsgesellschaft in Verbindung gesetzt und für denselben Tag einen Handwerker bestellt, da es sich bei Wasserschäden um einen Notfall handelte. Dieser kam dann auch und reparierte das Leck notdürftig. Allerdings meinte er, dass unser privater Vermieter seine eigenen Verträge mit Handwerkern hat und die Wohnungsgesellschaft nur zur Vermittlung da sei. Es würde ein Vertragspartner am Samstag zur Reparatur kommen.
Aus Deutschland hatten wir nur die Matratze, die wir in unserem Auto zum campen benutzt hatten, und die Matratze aus Niklas Kinderbett mitgebracht. Unsere ersten Nächte im neuen Heim haben wir deshalb auf dem Boden verbracht bis wir das Bett aufgebaut und neue Matratzen bestellt hatten. Das Wochenende haben wir dann dazu genutzt, so viel wie möglich einzurichten und zu erledigen. Am Ende haben wir aber nicht mal die Hälfte von dem geschafft, was wir uns vorgenommen hatten. Es wird wohl noch ein paar Wochen dauern, bis wir das Chaos bei uns daheim beseitigt haben. Am Samstag kam sogar der bestellte Handwerker, der allerdings unverrichteter Dinge wieder abgezogen war, da er die Probleme selbst nicht beheben konnte.





Oh ha ! >>> Was für ein Chaos ! >>> Puzzle für Erwachsene. >>> Viel Spass beim Teile sortieren !