Zion National Park
Im Internet hatte ich schon gelesen, dass man möglichst früh im Park sein sollte. Außerhalb der Wintersaison kann man nicht mit dem eigenen Auto fahren, sondern muss die Busshuttles im Park benutzen. Am Parkplatz angekommen musste ich meine kurze Hose nochmal überdenken. Es war wirklich windig und kalt. Niklas hat sogar einen Skianzug bekommen. Wir konnten ohne Wartezeit in den Bus steigen und sind ans Ende des Parks gefahren. Unterwegs haben wir mehrmals Rehe am Straßenrand gesehen.
Am Parkplatz angekommen haben wir den „Riverside walk“ gemacht. Ein Wanderweg immer am Fluss entlang. Für uns endete der Weg an einer engen Stelle an der nur noch der Fluss durch den Felsen gepasst hat. Auf dem Rückweg kamen uns lauter Leute mit Stöcken und Wathosen oder Canyoning-Ausrüstung entgegen. Anscheinend kann man ab der Stelle, an der wir umdrehen mussten mit der richtigen Ausrüstung noch ein gutes Stück weiter durch den Fluss laufen was hier sehr beliebt zu sein scheint. Wir waren fast schon ein bisschen froh, als wir wieder zurück im Bus waren und dem Wind und der Kälte entkommen sind.










Unser zweiter Stopp war an der Zion Lodge, in der man auch übernachten kann. Dort gibt es ein kleines Kaffee und eine ganze Horde frei umherlaufender Truthähne. Mittlerweile hatte die Sonne den Boden des Canyons erreicht, worüber wir wirklich froh waren. Nach einer kleinen Stärkung haben wir noch den Lower – und Middle – Emerald Pool Weg gemacht. Wie der Name schon verrät, Wege zu kleinen natürlichen Pools im Park. Am mittleren Pool haben wir eine Pause zum Spielen im Bach eingelegt. Das Highlight für Niklas schlechthin.
Mittlerweile waren die Temperaturen ins Gegenteil umgeschlagen. Morgens noch zu kalt, wurde es nun in der Sonne wirklich heiß und wir haben versucht uns möglichst im Schatten aufzuhalten, was auf dem Rückweg zum Parkplatz aber fast nicht möglich war. Der Park wurde nachmittags gefühlt viel voller und wir haben uns gefragt, wie es hier wohl zur Hochsaison zugeht. Wieder beim Auto angekommen, konnten wir sehen, warum man möglichst früh im Park sein sollte. Am Bus Shuttle stand eine lange Schlange an.



Coral Pink Sand Dunes
Am nächsten Morgen ging es weiter Richtung Bryce Canyon. Um nicht die ganze Strecke am Stück fahren zu müssen, hatte ich noch, ohne viel zu erwarten, einen kleinen Ausflug zu den Coral Pink Sand Dunes eingeplant. Am Ende eines unserer kleinen Highlights der Tour.
In der bergigen Canyon-Landschaft plötzlich auf Sanddünen zu treffen, wirkte fast unreal. Von einer Aussichtsplattform aus kann man direkt in die Dünen laufen. Wir haben hier Niklas zum ersten Mal seine Sonnenbrille aufgesetzt. Nach anfänglicher Skepsis war er sehr angetan davon und wollte sie von nun an sogar freiwillig aufsetzen.




Wir sind bis auf die höchste Düne gelaufen. Oben angekommen haben wir es leider nicht lange ausgehalten, da der Wind zusammen mit dem Sand ziemlich unangenehm war. Überall waren Wagemutige Leute mit Sandboards unterwegs, die die Dünen hinunter gefahren sind. Da wir keine Rutschunterlage dabei hatten mussten wir notgedrungen wieder zu Fuß absteigen. Im Windschatten haben wir noch einen längeren Stopp zum Spielen im Sand eingelegt, bevor wir zurück zum Parkplatz gelaufen sind, um an den Picknicktischen Mittag zu essen. Danach sind wir zum Bryce Canyon gefahren.




