Bryce Canyon – Horseshoe Bend – Lake Powell

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Die Strecke von den Coral Pink Sand Dunes bis zum Bryce Canyon war recht kurz. Da Niklas noch geschlafen hat und es noch zu früh zum Einchecken war, haben wir spontan entschlossen erst noch einen kleinen Abstecher in den Park zu machen.

Bryce Canyon

Der Park besteht im Wesentlichen aus einer Straße, die immer am Canyon entlangführt und an der sich alle Stopps und Aussichtspunkte befinden. Wir sind einmal bis ans Ende gefahren, wo Niklas aufgewacht ist. Wenige Stunden vorher war es noch heiß und sandig. Hier im Canyon hingegen lag noch ein wenig Schnee. Ein besondere Farbakzent auf den roten Stein Türmen. Wir haben an zwei Aussichtspunkten angehalten und auch etwas im Schnee gespielt, bevor wir ins Hotel gefahren sind. Der eigentliche Besuch des Parks war ja für morgen geplant. Im Hotel angekommen, hatten wir das erste Mal auf diesem Trip einen Pool, den wir am Abend auch gleich genutzt haben.

Einen Tag später haben wir noch die anderen Aussichtspunkte besucht und an einem davon eine kleine Wanderung gemacht. Eigentlich wollten wir den Navajo Loop Trail laufen. Der war aber leider noch gesperrt, so dass wir auf einen anderen Weg ausgewichen sind. Die Hoodoo’s nicht nur von oben zu sehen, sondern auch zwischen ihnen zu laufen war wirklich eines der Highlights unseres Trips. Ich habe so viele Fotos von „Felsen“ gemacht wie sonst nirgends. Auch die Blicke in die Landschaft waren wirklich einzigartig.

Horseshoe Bend

Pünktlich zum Mittagsschlaf waren wir wieder auf der Straße Richtung Lake Powell unterwegs. Einem Stausee, größer als der Bodensee, der vom Colorado River gespeist wird. Die Umgebung sah die ganze Fahrt über steinig und trocken aus. Man konnte sich gar nicht vorstellen, wo hier ein See sein soll. Übernachtet haben wir in Page, einem kleinen Ort am See. Nachdem wir in unserer Unterkunft eingecheckt hatten, machten wir uns noch auf den Weg zum Horseshoe Bend. Einem der ikonischen Fotomotive in der Gegend. Eigentlich handelt es sich dabei nur um eine Schleife im Colorado River die man über einen 15-minütigen Fußweg erreichen kann. Trotz der fortgeschrittenen Stunde war der Parkplatz gut gefüllt und ganze Touristenbusse voll Menschen waren mit uns unterwegs. Nach einem kurzen Aufenthalt und den obligatorischen Fotos haben wir uns wieder auf den Weg Richtung Unterkunft gemacht.

Lake Powell

Am nächsten Morgen hatten wir nichts Konkretes geplant und entschieden uns spontan zum Lake Powell zu fahren. Vor dem Parkplatz mussten wir einige Minuten warten, da gerade ein riesiges Hausboot mit dem LKW an den See gefahren und ins Wasser gelassen wurde. Der Aufenthalt am See war leider ziemlich kurz. Der im Internet beschriebene „Strand“ war gespickt mit kleinen stacheligen Ästen und brackigem Wasser. Nachdem ich barfuß in einen der Äste getreten war, hatte ich auch keine Lust mehr und im Sand spielen war auch nicht mehr. Wir haben trotzdem noch ein wenig ausgeharrt und unser Mittagessen am Strand gegessen, um pünktlich zum Mittagsschlaf in Richtung Sedona aufzubrechen.

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