Erste Ausflüge in der näheren Umgebung

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Die ersten Tage in Portland haben wir noch mit Organisatorischem verbracht; Einkaufen, Kindergarten anschauen, Bank Konto eröffnen, etc. Da wir bereits eine Woche vor meinem Start in der Firma nach Portland reisen konnten, hatten wir trotzdem noch ein paar Tage Zeit unser neues Umfeld etwas genauer zu erkunden. Im Winter regnet es in Portland recht viel, aber wir hatten einigermaßen Glück mit dem Wetter und sind weitestgehend trocken geblieben.

Portland Stadt

Gleich in der Nähe unseres temporären Zuhauses befindet sich eine Seilbahn, die vom Flussufer zum OSHU Krankenhaus fährt. Auch wenn die Fahrt nur recht kurz ist hat man von der Seilbahnstation einen tollen Blick über die Stadt und es gibt Kinderwagen gerechte Wege am Flussufer. Ein netter kleiner Ausflug und eines der wenigen Ziele, die man ohne Auto erreichen kann.

Wir haben auch noch ein paar andere Parks und Spielplätze in der Nähe besucht. Leider sind alle nur mit dem Auto zu erreichen und das brauche ich unter der Woche um zur Arbeit zu kommen. Es gibt zwar auch Busse und Bahnen in Portland, an die haben wir uns aber bisher noch nicht ran gewagt. Unsere Beraterin für die Eingewöhnung hier hat uns davon abgeraten, obwohl andere Leute sagen, dass man hier getrost mit den Öffis fahren kann.

Durch eine unglückliche Verkettung von Umständen, haben wir es an einem Tag geschafft, unseren einzigen! Schlüssel im Auto einzuschließen. 45 Minuten in der Sixt Hotline später wurde es schon langsam dunkel. Als ca. 2h nach dem Anruf endlich der Türöffnungs Service kam, war es schon finster und die Laune im Keller. Es war auch erschreckend zu sehen, wie die Tür in nicht mal einer Minute geöffnet wurde. Auf den Schlüssel geben wir seither besonders gut Acht!

Portland Zoo

Da Niklas nun endlich alt genug ist um in den Zoo zu gehen und auch selbst etwas davon zu haben, waren wir natürlich auch dort. Ein wirklich schöner Zoo, der allerdings viele schmale Wege hat. Da alle Leute die gleiche, recht lineare, Route ablaufen, ist man gefühlt ständig von den gleichen Leuten umgeben. Anders als bei uns, ist alles auch recht offen gestaltet und es gibt nur wenige Häuser in denen Tiere sind. Das Meiste spielt sich draußen ab und eignet sich deshalb nicht für regnerische Tage.

Cannon Beach

Wir konnten es uns natürlich nicht nehmen lassen wenigstens ein Mal ans Meer zu fahren. Unser Ziel war der ca. 1,5h entfernte Cannon Beach mit dem Haystack Rock. Einem Der Foto Motive in Oregon. Leider war es an diesem Tag wirklich windig, so dass wir den Aufenthalt am Strand gar nicht richtig genießen konnten. Wir haben aber trotzdem das Beste draus gemacht. Auf dem Rückweg sind wir noch zum „Pier 39“ in Astoria gefahren wo man kalifornische Seelöwen beobachten kann. Wir haben sie leider nur gehört, aber nicht wirklich gesehen.

Columbia River Gorge

An einem ungewohnt sonnigen und warmen Tag, was wir bisher so gar nicht von Portland gewohnt waren, haben wir einen ersten Ausflug in die Columbia River Gorge unternommen (Die Schlucht durch die der Columbia River aus den Bergen fließt). Entlang der gesamten Schlucht gibt es unzählige Outdoor Möglichkeiten: Wanderwege, Kayak fahren, Angeln, Windsurfen, etc. Leider sind nur wenige davon Kinderwagen geeignet und man muss auch erst mal wissen wo man überhaupt hin will. Deswegen sind wir am Ende in Hood River gelandet, wo man direkt am Flussufer spazieren gehen kann. Auf dem Weg dorthin gibt es auch unzählige Wasserfälle und außergewöhnliche Gesteins Formationen. Nach dem Mittag haben wir noch eine kleine Wanderung entlang des namensgebenden Hood River unternommen. Leider sind unsere Wanderungen zu dritt noch recht kurz. Da der kleine Mann nur schlafend länger als 30 Minuten Auto fährt, bleibt uns immer nur die Zeit zwischen seinen zwei Schläfchen um etwas zu unternehmen. Wie auch in Portland selbst, kann man im Hintergrund schneebedeckte Vulkane, in dem Fall den Mt. Adams, bestaunen.

Tualatin Park

Einen Nachmittag führte uns unser Weg in den nahegelegenen Tualatin Park. Irgendwie hat es sich dort und auch in den anderen Wäldern in Portland ein bisschen wie im australischen Hinterland angefühlt. Wenn ein Känguru um die Ecke gekommen wäre hätte es uns nicht gewundert. Kalten Regenwald gibt es zwar angeblich nur ein paar Kilometer weiter in Tilamook und nicht hier in Portland, aber für uns hat es sich so angefühlt.

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Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Sabine

    Vielen Dank für die ersten Eindrücke aus Eurer neuen „Heimat“:)

  2. Tina

    Lieber Christoph, liebe Bianca und lieber kleiner Niklas- Schatz.
    Ich habe alles bis dato gelesen und war ganz begeistert von der ausführlichen Erzählung. Es ist eine tolle Ergänzung zu den geschickten Bildern und Videos.
    Ich werde es heute oder morgen Oma und Opa vorlesen.
    Seid alle 3 ganz lieb gegrüßt.
    Tina

  3. Tina

    Jetzt habe ich den ganzen Text Oma und Opa vorgelesen. Sie haben sich sehr darüber gefreut und hatten viele Fragen. Leider konnte ich diese nicht beantworten. Dazu muss ich erst mal Rücksprache mit euch machen.
    Und…….passt auf euren Schlüssel 🔑 auf !!!