Auf nach Portland

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Vollgepackt bis unters Dach sind wir um 3 Uhr aus Balingen gestartet. Am Abend davor mussten wir noch rätseln, auf welche Zeit man denn den Wecker, wegen der Zeitumstellung in selbiger Nacht, jetzt stellen muss. Am Flughafen angekommen ging alles recht schnell. Danke Business-Class Flug mussten wir beim Check-In und bei der Sicherheitskontrolle nicht lange anstehen. Wir haben es gerade mal auf ein Getränk und einen Baby-Brei in die Lounge geschafft, als wir auch schon wieder zum boarding aufbrechen mussten.

Flug

Unser erster Flug brachte uns in 1:20h von Stuttgart nach Amsterdam. Da Niklas bereits am Flughafen müde war, hat er den gesamten Flug verschlafen und war auch am Flughafen noch lange Zeit nicht zum Aufstehen zu überreden. Glücklicherweise war unser Gepäck bis Portland  durchgecheckt, so dass wir in Amsterdam etwas Zeit für uns hatten. Einen 20-minütigen Fussmarsch später, waren wir in der Loung, die anders als in Stuttgart, total überfüllt war. Einen Platz habe wir trotzdem noch bekommen und Niklas konnte ein bisschen die Gegend unsicher machen.

Der zweite Flug des Tages, von Amsterdam nach Portland hat ca. 9:30h gedauert. Wir waren echt froh, dass wir Business-Class fliegen konnten und selbst für Niklas einen Sitzplatz hatten. In den geräumigen Sitzen hatte er genug Platz zum rumklettern und erkunden und konnte auch das Flugpersonal für sich begeistern. Mit zwei Schläfchen verging die Zeit recht schnell. Nur die letzten 45 Minuten haben sich etwas gezogen.

Ankunft

Da wir mit als erste das Flugzeug verlassen durften, mussten wir bei der Einreise gar nicht so lange anstehen. Uns wurden auch nur recht belanglose Fragen gestellt. Wie lange wir bleiben, was wir machen, etc. Am Ende hat das Ganze Prozedere aber trotzdem gute 10 Minuten gedauert, bis wir unseren Einreise-Stempel hatten. 
 
Unsere 6 Taschen und 6 Handgepäck-Stücke haben gerade so auf 2 der Wagen gepasst. Da wir auch noch den Kinderwagen hatten, war das Vorankommen trotzdem ziemlich mühsam. Zu allem Überfluss mussten wir auch nach 100 Meter schieben feststellen, dass wir mit dem Bus weiter zum „echten“ Terminal fahren müssen. Also wieder alles von den Wagen abladen und nach der Busfahrt nochmal alles auf Wagen aufladen. Und schließlich noch gefühlt einen Kilometer bis zur Mietwagen Station laufen. Mit anderen Worten, es gibt bessere Flughäfen als Portland.
 

Mietwagen und Unterkunft

Unser erster Mietwagen, ein Chevrolet Suburban, war wirklich ein Schlachtschiff. Ohne Trittstufe war einsteigen kaum möglich und man hat sich kaum getraut in dem engen Parkhaus los zu fahren. Die Schalter-Flut war auch erst mal überwältigend, genau so wie das Fahren in einem anderen Land. Und all das in übermüdetem Zustand. 

Am Ende sind wir aber danke Navi sicher in unserem neuen Zuhause für die nächsten 45 Tage angekommen. Die Aufteilung des Appartments ist zwar eher für eine WG geeignet (zwei separate Bereiche mit Schlafzimmer und Bad), aber übergangsweise kommen wir damit sicher gut zurecht. Gewöhnen müssen wir uns allerdings erst mal an die Lüftung und Heizung. Es herrscht ein ständiger Luftzug. Ausserdem ist die Luft dadurch ungewohnt trocken. Immerhin haben wir einen schönen Ausblick auf den Mt. Hood. 

 Nach einer kurzen Inspektion unserer Behausung hiess es ein letztes Mal für längere Zeit Taschen tragen. Danach haben wir uns so gut es ging häuslich eingerichtet.  Uns fehlen aber eindeutig Ablagemöglichkeiten. Es gibt zwar mehrere begehbare Kleiderschränke, aber da kann man Kleidung nur aufhängen und nicht wie bei uns gewohnt in einem Schrank verstauen.
 
Abends sind wir noch mal einkaufen gefahren um wenigstens etwas zu Essen im Hause zu haben. Wir waren aber alle ziemlich fertig und konnten das Ganze deshalb gar nicht richtig geniessen.

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Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Tina

    Gerade habe ich mir noch mal euren Beitrag “ Auf nach Portland “ durchgelesen. Das war wirklich erlebnisreich und interessant. Aber ich denke, ihr seid froh, das hinter euch gelassen zu haben.