Moshi – Machame Gate – Machame Camp

Du betrachtest gerade Moshi – Machame Gate – Machame Camp
Aufstieg ↑
0 hm
Abstieg ↓
0 hm
Gehzeit
0 h

Am gestrigen Abend, konnte ich mich nicht mehr dazu aufraffen, meine Sachen zu packen. Deshalb war heute schon um 7 Uhr Wecken angesagt. Um 9 Uhr wurden wir von unserem Guide Oktavian abgeholt. Diesmal sogar pünktlich! Es ging erst wieder zu Mauly Tours, um etwas Papierkram zu erledigen, was sich diesmal ziemlich in die Länge zog. Anschließend wurden wir zum Machame Gate gebracht. Vor dem Gate stand alles voll mit Trägern, die vermutlich auf eine Anstellung gewartet haben und Souvenirverkäufern, die Regenponchos und T-Shirts los-werden wollten. Wir bekamen ein kleines Lunchpaket, das wir auch gleich wieder an Ort und Stelle verspeist haben, denn wir mussten nämlich insgesamt fast 2h warten, bis die ganze Ausrüstung gewogen und der restliche Papierkram erledigt war. Schon als wir ankamen, waren Regenwolken aufgezogen und jetzt fing es auch noch an zu regnen. Glücklicherweise gab es einen überdachten „Warteplatz“ mit ein paar Bänken zum Unterstellen. Ich habe mich der allgemeinen Hektik nicht angeschlossen und gleich mein Regenzeug angezogen. War auch gar nicht nötig, denn als alles zum Abmarsch bereit war, hatte es schon wieder aufgehört.

Karin am Ende der Forststraße

Die ersten Meter geht der Weg über eine Art Forststraße, auf der man auch noch mit dem Auto fahren könnte. Erst nach einigen Kilometern verengt sich der Weg und ist nur noch ein kleiner Pfad durch den Urwald. Der sieht hier am Kilimandscharo übrigens ganz anders aus als noch am Mount Meru, der ja eigentlich nur wenige Kilometer entfernt ist. Durch den kurzen Regenschauer dampfte der ganze Wald und es war die ganze Zeit über neblig. Ziemlich genau, als wir den Regenwald verlassen haben und in die nächste Vegetationszone gekommen sind, war auch unser heutiges Ziel, das Machame Camp, erreicht. Es wurde mittlerweile schon 18 Uhr und das ganze Camp ist ziemlich groß, unübersichtlich und voll mit Zelten, so dass wir erst ein wenig suchen mussten, um unsere Zelte zu finden.

Von links nach rechts: Karin und Svens Zelt, das Küchenzelt, mein Zelt, das Essenszelt und das Zelt der Guides

Unsere Unterkünfte für die nächsten sechs Tage sind erstaunlich gut und machen einen vertrauenserweckenden Eindruck. Karin und Sven haben ein Zelt für zwei Personen und ich habe eins für mich alleine. Zu unserer Gruppe gehört noch ein Küchenzelt, ein „Esszelt“ und ein Zelt, das sich unsere beiden Guides teilen. Insgesamt werden wir diesmal von 13 Leuten begleitet: unser Guide Oktavian, Assistent-Guide Coleman, ein Koch, Assistent-Koch Albert und 9 Trägern.

Nachdem wir unsere Zelte bezogen haben, ist der Ablauf fast gleich wie am Mount Meru. Wir bekommen frisches Popcorn und Tee im „Essenszelt“, in dem sogar Campingstühle und ein Tisch stehen. Anschließend gibt es Abendessen und wir besprechen den nächsten Tag mit unserem Guide. Obwohl ich sonst beim Zelten nicht so gut schlafen kann, klappt es diesmal ganz gut. In der Nacht ziehen Wolken auf und es beginnt wie aus Eimern zu schütten und zu stürmen. Irgendwann gegen 3 Uhr höre ich ein lautes Krachen, kann es aber nicht ganz zuordnen und schlafe danach gemütlich weiter.

Kilimandscharo über Machame Route und Mt Meru – Erfahrungsbericht

➡️ Hier geht es zurück zur Übersichtsseite.

Schreibe einen Kommentar